Bräter Test – Viele leckere Gerichte aus einem Topf

 

 

BräterWas ist ein Bräter? Ein Bräter ist ein flacher, rechteckiger, runder oder ovaler Topf mit 2 Henkeln, mit dem man beispielsweise Hähnchen, Gänsebraten, Rinderfilet, Rouladen, Schweinebraten oder Entenbrust im Backofen garen kann.

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Neben dem Wort „Bräter“ ist diese Art Gefäß auch unter der Bezeichnung „Reindel“ bekannt. Eine Reindle ist ein rechteckiger Bräter mit 2 Griffen, meistens aus Metall gefertigt. In diesem Bräter werden Braten von Huhn, Schwein oder Gans sowie diverse Süßspeisen wie Rohrnundeln oder Apfelstrudel zubereitet. Im süddeutschen Raum und in Österreich wird die Bezeichnung „Bräter“ als Synonym für „Kasserolle“ verwendet.

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Weit verbreitet sind gusseiserne Bräter sowie Bräter aus Edelstahl, Aluminium, Kupfer, Eisen, Speckstein, Ton, Stahlblech und Silargan. Ebenfalls erhältlich sind Bräter aus Glas, Keramik und Ton (Römertopf). Prinzipiell kann ein Bräter auch zum Braten auf dem Herd eingesetzt werden.

Allerdings ist nur der Bräter selbst für die Verwendung auf dem Herd geeignet. Den Deckel können Sie dagegen nicht als Pfanne hernehmen, auch wenn er bei vielen Modellen danach ausschaut.

Vor der Verwendung des Bräters sollten Sie diesen außerdem immer mit etwas Speiseöl versehen. Dadurch wird der Geschmack deutlich besser und auch das Säubern und Reinigen danach fällt deutlich leichter.

Bräter-Form

Die Auswahl an Brätern ist sehr groß und auch die Preisspanne variiert teils enorm. Vor dem Kauf sollte man sich bewusst sein, für welchen Zweck der Bräter eingesetzt werden soll, welche Speisen mit dem Bräter zubereitet werden sollen und welche Form das Modell besitzen soll – oval, rechteckig oder rund. Wenn beispielsweise vorrangig Gänsebraten und Fisch zubereitet werden soll, eignet sich eine eher länglich-ovale Bräter-Variante am besten. Ansonsten ist ein runder, mittelgroßer Universal-Bräter für fast jedes Gericht sinnvoll. Ein Pluspunkt: Vor allem auf runden Herdplatten spart diese Bräterform am meisten Energie.

Bräter-Material

RoastbeefAuf dem Produktmarkt gibt es viele verschiedene Bräter-Materialien. Der Klassiker ist der Bräter aus Gusseisen, sehr beliebt sind auch Bräter aus Edelstahl, Kupfer und Emaille. Ferner gibt es auch Bräter aus Ton und Speckstein im Angebot. Doch wofür sollte man sich am besten entscheiden? Am wichtigsten ist es zu beachten, dass die Verarbeitung des Bräters solide und hochwertig ist. Wichtig ist auch, dass die beiden Griffe fest arretiert sind und nicht wackeln.

Bei Eisen- und Gusseisen Brätern gehen die Griffe am Bräter nahtlos ineinander über und sind somit fest verankert. Des Weiteren muss entschieden werden, ob der Bräter mit einer Antihaftbeschichtung versehen sein soll oder eher nicht. Eine solche Beschichtung ist nur notwendig, wenn man ausschließlich Braten im Bräter zubereiten möchte.

Das richtige Material eines Bräters ist für den Geschmack der Speisen mitunter genau so grundlegend, wie die richtige Zubereitung und Auswahl der Zutaten für die Speisen.

Ein qualitativ hochwertiger Bräter erzeugt ein wohlriechendes Brataroma, ermöglicht durch eine exzellente Wärmeleitung und Wärmespeicherung ein ideales Bratergebnis und spart zusätzlich Energie. Zu den wohl besten Brätermaterialien zählen Kupfer und Gusseisen. Auch Bräter aus Stahlblech, Edelstahl, Aluminium, Keramik, Ton und Speckstein gehören zu beliebten Materialien. Je nach verwendetem Material eignen sich Bräter besonders gut zum gesunden, schnellen und aromatischen Schmoren, Braten und Garen. Neben der Zubereitung von diversen Fleischspeisen eignen sich Bräter prinzipiell auch für die Zubereitung von Fischgerichten. Sehr praktisch ist, dass alle Bräter aus Aluguss, Gusseisen und Edelstahl genau so gut als große Kochtöpfe verwendet werden können.

Gusseisen

Bräter aus Gusseisen überzeugen durch ein leckeres, goldbraunes Bratergebnis und wohlriechendes Aroma. Bei optimaler Verwendung bildet sich in dem Bräter eine Patina, die einen herrlichen Bratengeschmack sowie eine natürliche Antihaftbeschichtung erzeugt. Zu den beliebtesten Fleischgerichten, die in einem gusseisernen Bräter zubereitet werden können, zählen Roastbeef und Rumpsteak.

Kupfer

Kupfer-Bräter eignen sich hervorragend zur Zubereitung von sehr schwierigen Gerichten. Kupfer ist ein sehr schneller Wärmeleiter und reagiert auf Temperaturveränderungen rapider als jedes andere Material. Kupfer-Bräter eignen sich daher am besten für Gourmets mit Kocherfahrung.

Silargan

Silargan-Bräter sind mit einer antibakteriellen, nickelfreien und porenfreien Spezialoberfläche versehen und eignen sich daher optimal für Allergiker. Da Silargan eine dunkle Oberfläche besitzt erhält man beim Braten immer einen guten Bräunungseffekt. Silargan-Bräter sind außerdem Indunktionsgeeignet, können also auf einem Induktionsherd verwendet werden.

Stahlblech

Stahlblech-Bräter sind nur eingeschränkt zum Anbraten auf dem Herd verwendbar, da sie dünne Böden besitzen, die sich schnell verziehen können.

Edelstahl

Lammbraten

Edelstahl-Bräter können aufgrund ihrer hellen Materialfarbe keine gute Bräunung erzielen und sind auch keine guten Wärmeleiter, trotzdem hat dieses Material einige Vorteile. Ein großer Pluspunkt ist vor allem der einfache Umgang mit Edelstahl sowie die unkomplizierte Reinigung. Edelstahl-Bräter sind auch nicht sehr kostenintensiv und wunderbar für Einsteiger geeignet. Es gibt auch Edelstahl-Bräter, die mit einem Dampfgarer kombiniert sind. Durch den Einsatz des speziellen Deckels können die Gerichte im Bräter schonend gegart werden. Dieses bratreine Dampfgaren ähnelt dem Garprinzip im eigenen Saft von Römertöpfen.

Aluguss

Alugussbräter gewährleisten einen sehr einfachen Umgang, sind sehr leicht und gehören zu den beliebtesten Modellen auf dem Produktmarkt. Aluguss-Bräter sind immer mit einer Antihaftbeschichtung versehen – so können diverse Gerichte schnell und leicht zubereitet werden, ohne anzuberennen.

Ton/Römertopf

Neben gusseisernen Brätern sind vor allem Bratentöpfe aus Ton, auch Römertöpfe genannt, empfehlenswert. Sie eignen sich hervorragend zum langsamen Köcheln, Schmoren, Garen und Quellenlassen diverser Gerichte im Backofen. Bratentöpfe aus Ton werden vor dem Gebrauch gewässert, damit sich das Material mit Flüssigkeit vollsaugen kann und im Ofen das Gargut schön feucht hält. Ton-Bräter dürfen ausschließlich im Ofen verwendet werden und sind nicht für Herdplatten geeignet.

Keramik

Diese Art von Brätern wird besonders zum langsamen Schmoren eingesetzt. Keramikbräter eignen sich genau wie Tonbräter nicht für den Herd. In Keramiktöpfen werden Rezepte für längere Zeit mit geschlossenem Deckel im Ofen sanft gegart. Auf diese Weise bleiben die Aromen und Nährstoffe der Gerichte gut erhalten. Bräter mit Deckel gehören zu den beliebtesten Kochhilfen überhaupt und sind in fast jeder Küche vorzufinden.

Speckstein

Speckstein Bräter werden eher weniger verwendet und sind meistens sehr teuer in der Anschaffung. Das Material soll die Hitze allerdings sehr lange speichern können, sodass diese Töpfe ideal zum Garen bei niedrigen Temperaturen verwendet werden können.

Bratentöpfe

Entenbraten in BräterZu den kleinen Modellen von Brätern zählen auch die Bratentöpfe. Diese Art von Brätern sind flache Kochtöpfe, welche vor allem auf dem Herd Verwendung finden.

Es gibt auch diverse Bratentöpfe aus Edelstahl, Silit-Stahl und Aluguss, die im Backofen bis maximal 240 Grad Celsius eingesetzt werden.

Diese Art Bräter eignet sich besonders gut zur Zubereitung von kleineren Fleischgerichten und Vorspeisen.

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Vor- und Nachteile von Brätern

Vorteile

  • saftige und zarte Zubereitung des Fleisches
  • normalerweise mit zwei Henkel zum besseren Transportieren ausgestattet
  • sowohl für Profis, als auch Hobbyköche geeignet
  • perfekt für größere Gerichte geeignet

Nachteile

  • Reinigung durchaus aufwendig
  • Bräter sind sehr groß

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